
Die KI singt vom Mensch-Sein. Von Kontrolle, von Verlust, von Spurkorrekturen, von endlosen Datenströmen. In seinem neuen Stück verdichtet Thomas Köck hochaktuelle Entwicklungen zu einer Reihe apokalyptischer Near-Future-Szenarien – verspielt, neugierig, grausam, unersättlich. Der Hunger der KI gilt dem wichtigsten Rohstoff des Überwachungskapitalismus: den Personendaten. In Anlehnung an das Orpheus-Motiv bleibt die Frage – wer verschwindet aus unserem Blickfeld, wenn wir es wagen, uns umzudrehen?