Auf „Ghadr“ (dt. Verrat) spielen Sandy Chamoun, Anthony Sahyoun und Jad Atoui mit dem Chaos: Wogen funkelnder Elektronik treffen auf Verzerrungen mit Gesang aus der klassisch-arabischen Tradition, die hier neu interpretiert wird. Die Tracks basieren auf pulsierenden Kreisläufen aus Gitarre und modularer Synthese, wobei Erstere als Auslöser für die unberechenbaren Klänge der letzteren fungiert. Ein Album zwischen Unsicherheit und Unterbewusstsein, das im gemeinsamen Rhythmus das sich wechselseitige Mitreißen hörbar macht. Energiegeladen, roh, neu.